Nachbarschaftskreis

RefugeeAuch in Vahrenheide haben sich Menschen im November 2015 zu einem Unterstützerkreis für Geflüchtete zusammengefunden. Inzwischen wurde die Notunterkunft „Möbel Boss“ aufgelöst, d. h. die Männer sind in geeignetere Unterkünfte umgezogen.

Der Nachbarschaftskreis Vahrenheide unterstützt geflüchtete Menschen im Stadtteil und arbeitet eng mit dem Johanniter Flüchtlingsheim Vahrenheide zusammen. In dieser Einrichtung leben derzeit 144 Personen, davon über 60 Kinder und Jugendliche.

nk-vahrenheide-1

Nach einer Zeit des Ankommens haben sich folgende Unterstützungsangebote herauskristallisiert:

  • Individuelle Alltagsbegleitung bei der Suche nach einer eigenen Wohnung, einer Ausbildung/ Arbeit sowie Unterstützung bei Ämtergängen
  • Begleitung zu den Stadtteilangeboten
  • Deutsch lernen
  • Sport- und Freizeitangebote
  • Angebote und Aktivitäten für Kinder und Familien
  • Cafè Hallo (jeden Freitag von 16:00-18:00 Uhr) für alle Bewohner*innen aus Vahrenheide

nk-vahrenheide-2Der Nachbarschaftskreis Vahrenheide wird von der Gemeinwesenarbeit Vahrenheide begleitet. Die gemeinsamen Treffen finden in der Regel alle 2 Monate am ersten Montag und ersten Mittwoch von 18:00- 20:00 Uhr im Wechsel im VIZe (Vahrenheider Initiativ Zentrum), Dunantstr. 5A statt. Interessierte sind herzlich willkommen.

Ansprechpartner: Antje Burmeister, Gemeinwesenarbeit Vahrenheide, Dunantstr. 5A, Tel: 22 08 203, Email: antje.burmeister@hannover-stadt.de

 


halloInformationen für Flüchtlinge und Unterstützer finden Sie auch auf dieser Seite.


Das nächste Nachbarschaftskreistreffen Vahrenheide findet am 7. Februar 2018 um 18:00 Uhr in der Dunantstr. 5A statt.


Am 17.11.2017 fand die Kulturpaket-AbschlussVeranstaltung „Was drin war und dabei rauskam“ statt. Eine Feier mit Musik, Präsentationen, kulturellen und kulinarischen Überraschungen.


Das nächste Treffen findet am 05.04.2017 im VIZe statt.


Die nächste große Austauschrunde trifft sich am 26.09.2016 im Kulturtreff.


August 2016: das Kulturpaket KULTUR NORDOST enthält Angebote, die für alle offen und größtenteils kostenlos sind.


Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) hat gemeinsam mit der Stiftung Bürgermut das E-Book »Refugees. Richtig gute Projekte, Tipps & Tools« herausgegeben. Darin enthalten sind u.a. mehr erprobte Projekte, die MitmacherInnen in anderen Städten suchen, zehn häufig gestellte Fragen von Freiwilligen in Flüchtlingsprojekten und ihre Antworten, eine Vorstellung der Leistungen der zahlreichen Freiwilligenagenturen im Bereich der Flüchtlingsarbeit, sowie Tools, Plattformen, Apps und Maps für PraktikerInnen in der Flüchtlingsarbeit.


Am 24.03.2016, 06.06.2016 und 01.08.2016 fanden ein Treffen in großer Runde statt.


Am 23.02.2016 fand im Wohnheim ein Tag der offenen Tür statt, zu dem Interessierte herzlich eingeladen waren.


Am 02.11.2015 traf sich der Nachbarschaftskreis Vahrenheide im Kulturtreff, um Arbeitsgruppen zu bilden. Zu den Themen: Deutsch lernen, Freizeit/Sport, Kinderbetreuung, Fahrradwerkstatt und Kleiderkammer saßen Interessierte zusammen. Die bisher 200 Personen, die bereits in der Notunterkunft Am alten Flughafen wohnen, würden sich über Abwechslung und Kontakt freuen.
Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Bei Fragen bitte an Sabine Reese vom Kulturtreff oder die Gemeinwesenarbeit Vahrenheide wenden. nachbarschaftskreis@vahrenheide.info


Der Stadtbezirks- und der Integrationsrat Bothfeld-Vahrenheide lud zum 12.10.2015 um 18.00 Uhr zur Gründung eines Runden Tisches bzw. Unterstützerkreis für Flüchtlinge in Vahrenheide in den Kulturtreff ein.

Frau Bergmann vom Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e. V. gab mit ihren Erfahrungen aus anderen Standorte Anregungen. 

Wie Sie vielleicht bemerkt haben, werden die Container aktuell am Reiterstadion aufgestellt. Die Belegung soll nun erst Mitte Januar erfolgen.

Zusätzlich hat die Stadt Hannover einen ehemaligen Möbelmarkt (Möbel Boss) am Alten Flughafen gekauft. Zurzeit richtet die Feuerwehr diesen zu einer Notunterkunft für 200 Personen her.


Der Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide lud am Mittwoch 22. Juli die EinwohnerInnen zu einer InformationsVeranstaltung zum Thema „Unterbringung von Flüchtlingen im Stadtbezirk“ ein. Der geplante Standort für eine Wohnanlage zur Unterbringung von Flüchtlingen ist am Festplatz am Reiterstadion. Die Anlage soll noch in diesem Herbst fertiggestellt und bezogen werden. Die Fachverwaltung der Landeshauptstadt Hannover nahm an dieser Veranstaltung teil und stand für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung: Herr Heesch, Leiter des FB Planen und Stadtentwicklung, Herr Schalow, Leiter des Bereichs Stadterneuerung und Wohnen sowie Herr Schneider vom Bereich Migration und Integration haben zur aktuellen Situation zur Unterbringung von Flüchtlingen sowie konkret zum Standort in Vahrenheide informiert.

Wir beobachten ja bereits seit längerem, dass täglich flüchtende Menschen neu in Hannover ankommen. Niemand verlässt ohne schwerwiegende Gründe seine Heimat und flieht, oft unter Lebensgefahr, in ein fremdes Land. Die Menschen, die ankommen, sind meist bedroht, gedemütigt, drangsaliert und verfolgt worden und suchen hier Zuflucht. Oder sie hatten keine Möglichkeit sich und ihren Familien ein menschenwürdiges Leben zu bieten.

Die Verwaltung schafft überall im Stadtgebiet neue Flüchtlingsheime – in manchen Bezirken mehr, in anderen weniger. Nicht überall stehen geeignete Flächen bereit, auf denen Wohnheimbauten oder Containeranlagen errichtet werden können. In Leinhausen und jetzt auch in Vinnhorst und Vahrenheide sind Containerbauten geplant, um jeweils hundert Flüchtlinge kurzfristig unterzubringen.

„Wir wollen uns Luft verschaffen, damit wir dauerhafte Einrichtungen schaffen können“, erklärte Heesch (Stadtplaner). Zwei bis drei Jahre könnten solche provisorischen Bauten an den Standorten bleiben, schätzte er.  In Vahrenheide ist das Gelände an der Straße Sahlkamp in Höhe des Vahrenheider Marktes /Reiterstadion vorgesehen. Die Gelände sollen so schnell wie möglich hergerichtet werden.

Andernorts haben sich bereits Nachbarn aus den Stadtteilen zu Unterstützerkreisen zusammengefunden, um die Flüchtlinge hier mit Anstand zu begrüßen und dafür zu sorgen, dass sie am Leben im Stadtteil teilnehmen können.

Mehr können Sie den Zeitungsartikeln des Stadt-Anzeigers entnehmen. 

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on Tumblr

Translate »
QR Code Business Card