polSenioren sind von Straftaten nicht öfter betroffen als andere Altersgruppen, obwohl der Eindruck über die Medien entstehen kann. Dennoch gibt es Straftaten gegen ältere Menschen, bei denen die Angst vor den Folgen von Gewalt oft schwerer wiegt als bei jüngeren Opfern.

Sie können selbst etwas gegen die Angst, aber auch gegen mögliche Gefahren unternehmen:

Selbstverteidigung SeniorenAuf der Internetseite „Pfiffige Senioren“ finden Sie viele Hinweise und Tipps gegen Trickdiebe und Trickbetrüger.

 

Auch direkt in Hannover, sogar als Hausbesuch gibt es umfangreich Informationsangebote, hier nur einige Stichworte:

  • In der Seniorenbegegnungsstätte Vahrenheide werden Kurse „Selbstverteidigung und Bewegung“ angeboten. Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat finden nacheinander zwei Gruppen statt. 9:00 – 10:00 Uhr Gruppe 1, 10:00 – 11:00 Uhr Gruppe 2.
  • Technische Prävention – Tipps zur Sicherung der eigenen Wohnung. Auf Anfrage geben BeraterInnen bei kostenfreien Hausbesuchen Empfehlungen. Wenn alle diese umgesetzt werden, sind sogar Versicherungsnachlässe möglich. Tel 0511/1091114 (AB)
  • Die Verkehrswacht macht Angebote zur Verkehrssicherheit für jedes Alter. „sicher mobil“ ist z. B. ein kostenfreies Angebot für „50 plus“, das in ca 90 Minuten Tipps zur Entschärfung von Stresssituationen gibt.
  • Kurse für Frauen  „Zivilcourage und Selbstbehauptung“ führt Fr. Dreier in Kooperation mit dem Polizeisportverein durch. Diese Kurse sind als einzige nicht kostenfrei. 0511/109 – 2708
  • Wichtig ist den Präventionsbeauftragten auch die Verhaltensprävention. So müssen sich Mitbürger auch verantwortlich zeigen, sich informieren und mithelfen Informationen weiterzugeben. Hinweise auf Straftaten oder Verdacht auf Gefahren sollen Sie an die Polizei melden. Selbst wenn „nichts“ passiert ist, bleibt der Einsatz kostenlos! Informationen zu aktuellen Drückerkolonnen, Telefon- oder Trickbetrügern kann man bei der Polizei erfragen – die ist aber auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Hinweise kann man auch anonym oder per mail geben. Tel: 0511 – 109 2715 oder 110.
  • Bei Bedarf z. B. für Zeugenaussagen übersetzen SprachmittlerInnen auf russisch und türkisch.
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